Klima-Tribut
Auf der Weltklimakonferenz in Berlin 1995 sagte die damalige Umweltministerin unter Helmut Kohl, Frau Dr. Merkel, vor den versammelten Umweltministern: »Der Treibhauseffekt ist in der Lage, die Menschheit auszulöschen.« Sich als promovierte Physikerin zu so einer antiphysikalischen Aussage hinreißen zu lassen resp. so etwas zu sagen, bot sie für den Posten eines »Kanzlers der Alliierten« in Deutschland geradezu an. Den hat sie inzwischen auch erhalten, denn seither war der Klimawandel in Deutschland tatsächlich in aller Munde, wenigstens im Munde der »anerkannten Wissenschaftler und Politiker«, die in Rundfunk und Fernsehen zu hören und zu sehen sind und sonst in den Medien zitiert werden. mehr...
 
Bernard Kouchner - ein Arzt als Kriegstreiber
Wer ist Bernard Kouchner, der derzeitige französische Aussenminister, der «kein Kriegstreiber» sein möchte, der den US-Amerikanern den Irak-Krieg «nachsieht», sich aber mehr und mehr als verlängerter Arm der US-Administration betätigt? Bernard Kouchner wurde 1939 in Avignon als Sohn eines jüdischen Vaters und einer protestantischen Mutter geboren. Er studierte Medizin und arbeitete einige Jahre als Gastroenterologe. Seine politische Karriere begann er als Mitglied der Kommunistischen Partei, aus der er 1966 ausgeschlossen wurde. 1968 arbeitete er als Arzt für Secours médical français (SMF) in Biafra. 1971 gründete er mit anderen Medizinern die Organisation Médecins sans Frontières, die er 1979 im Streit mit dem Direktor verliess. 1980 gründete er die Organisation Médecins du Monde (MDM). Schon damals formulierte er sein Credo: «Das Recht auf humanitäre Einmischung geht vor. Im Zweifelsfall sogar vor staatlicher Souveränität.» Was er damit allerdings meinte, war die völkerrechtswidrige «humanitäre Intervention», also den zahllose Opfer fordernden Angriffskrieg mit der Lüge, Menschenrechte verteidigen zu wollen. mehr...
 
Patrick Freudiger, Stadtrat von Langenthal - Bedenkliche UN-Obsession
Im September 2002 trat die Schweiz der UNO bei. Kürzlich zog Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey anlässlich des 5 Jahre-Jubiläums der Schweizer UNO-Mitgliedschaft Bilanz. Sie fiel - wie könnte es anders sein - positiv aus: Es ist das Fazit einer leidenschaftlichen Berufsinternationalistin. Fragwürdig ist dabei Calmy-Reys Lob an den UNO-Menschenrechtsrat. Dieses 2006 geschaffene Gremium ist eine Art Prototyp eines Papiertigers. Zwar werden von den Mitgliedern »höchste Standards zur Förderung und zum Schutz von Menschenrechten« verlangt. Die hehren Worte von Menschenrechten stehen in genau umgekehrt proportionalem Verhältnis zu den praktischen Auswirkungen der Äusserungen. Mitglieder dieses Rats sind etwa China, wo Menschenrechte eher ein Synonym für Rechte von Parteimitgliedern sind. mehr...
 
Zum Thema Todesstrafe
politonline d.a. Am 10. Oktober fand der »Europäische Tag gegen die Todesstrafe« statt. Dazu aufgerufen hatte der Europarat, der, wie es heisst, über die Menschenrechte wacht und die Demokratie fördert. Dass letzterer Begriff inhaltsmässig einigen Einschränkungen unterworfen ist, dürfte inzwischen jedem, der sich mit den die EU in zunehmendem Masse charakterisierenden diktatorischen Züge befasst hat, klar sein. Denn sowohl der Europarat als auch die EU-Kommission in Brüssel sowie die im Sinne Brüssels Regierenden haben ihre eigenen Vorstellungen, was eine Demokratie bedeuten darf und was nicht. Wie die Mediensprecherin des Europarats, Estelle Steiner, darlegt, gehört der Kampf gegen die Todesstrafe zu dessen wichtigsten Prioritäten. So fand auch in den EU-Staaten seit 1997 keine einzige Hinrichtung mehr statt, auch nicht in Russland. Verfolgt man das Geschehen jedoch ausserhalb Europas, so wird klar, warum die Basler Zeitung den Tag mit dem Titel »Tag der Todesstrafe ist Papiertiger« bedacht hat. Hierzu genügt allein ein Blick nach Afghanistan, wo die täglich neue Massaker fordernde widerrechtliche Besatzung des Landes nicht nur allen Menschenrechten Hohn spricht, sondern wo jedem Widerstandskämpfer das Todesurteil gewissermassen aufs Haupt geschrieben steht, da sie ganz einfach getötet werden. mehr...
 
Der Preis der Furcht - Irrtümer und Lügen über die Finanzierung des Terrorismus - von Ibrahim Warde
In seiner berühmten Darstellung der wilden 1980er Jahre an der Wall Street (Wall Street Poker) erzählt Michael Lewis, damals Investmentbanker, wie er sich »überzeugende Lügen« für nervös gewordene Kunden einfallen liess. Auf die Frage, warum jetzt der Dollar gefallen sei, erklärte er: »Die Araber haben gegen den Dollar spekuliert und grosse Mengen Gold verkauft, den Erlös haben sie in DM angelegt.« Lewis, der eine Wall-Street-Karriere zugunsten seiner schriftstellerischen Tätigkeit aufgegeben hat, ist davon überzeugt, dass »die meiste Zeit kein Mensch wusste, was die Marktbewegungen bedeuteten. Wenn niemand eine Ahnung hatte, was die Araber mit ihrem Geld machen und warum, war es einfach, ihnen irgendetwas zu unterstellen - wer sollte das Gegenteil beweisen?1 mehr...
 
Warum ist die UNO eine despotische Einrichtung? Von Diethelm Raff
 
Wählerinnen und Wähler, aufgepasst !
 
Sind wir noch zu retten?
 
Wie die direkte Demokratie von oben ausgehebelt wird - von Patrick Freudiger, Stadtrat in Langenthal
 
Burma
 
Brief an Aussenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier
 
Reportage: Biosprit macht Lebensmittel teuer - von Peter Grimm und Frank Wolfgang Sonntag
 
Widersprüche
 
Machtspiele: VW kommt unter die Räder von Prof. H.J. Selenz
 
Katastrophe und Hoffnung, die deutsche Ausgabe von Tragedy and Hope, New York 1966
 
Ein gnadenloser Krieg - Von Karin Leukefeld
 
Polittheater der Parteien
 
Was ausser den sich steigernden Kriegsdrohungen gegen den Iran sonst noch gegen das Land unternommen wird, zeigt der folgende Artikel:
 
Bilderberger contra Populist: Warum ein Schweizer Minister seinen Kollegen Blocher unter Faschismus-Verdacht stellt - von Gerard Menuhin
 
Aufschlussreiches zur Terrorhysterie: Das Märchen vom "Terror-Fritz" - Die angeblichen Bombenbauer von Oberschledorn taten ihr Möglichstes, um verhaftet zu werden. Von Jürgen Elsässer
 
Nicht nur der Terror scheint für uns programmiert zu sein: auch das Chaos
 
Soll die Schweiz wirtschaftlich eigenständig bleiben oder sich völlig dem Grosskapitalismus ausliefern?
 
Schweizer Neutralität ade: Partnerschaft für den Frieden und NATO-Geschäftspolitik der bundeseigenen Ruag
 
Fremdbestimmt - Politik-Werbung am Fernsehen - Von Ulrich Schlüer
 
Schweizer Neutralität ade: Partnerschaft für den Frieden und NATO-Geschäftspolitik der bundeseigenen Ruag
 
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