Bushs Leute als UNO-Unterwanderer - Drohungen aus Washington gegen die Vereinte Nationen - US-Botschafter Bolton bestätigt seinen Ruf
Thalif Deen, New York: »Menschliche Abrißbirne« hat eine New Yorker Zeitung den US-amerikanischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, John Bolton, einmal genannt. Diesem Namen macht er erneut alle Ehre. Für Ärger sorgen jüngste Äußerungen an die Adresse der Gruppe der 77 (G77), dem mit 132 Mitgliedern größten Block der Entwicklungsländer bei der Weltorganisation. Vor wenigen Tagen nutzte Bolton eine Rede in der Wingate University in North Carolina, um der US-kritischen G77 mit dem Rückzug der US-amerikanischen Hilfe bei internationalen Problemen zu drohen, sollten ihre Mitglieder sich weiterhin den Plänen Washingtons widersetzen. »Tut, was wir sagen, oder wir schicken euch in den Orkus«, faßte Jim Paul vom "Global Policy Forum" in New York die Worte von Bolton zusammen. Er könne den Ländern des Südens nur raten, weiterhin zusammenzuhalten. mehr...
 
Täuschen und Lügen - BERLIN/BEIRUT/RAMSTEIN
(Eigener Bericht) - Das deutsche Innenministerium hat seit mindestens drei Jahren amtliche Kenntnis von systematischen Folterungen im Einflussbereich des Bundeskriminalamts (BKA). Die Opfer wurden auf Berliner Verlangen im Libanon verhaftet, anschließend der berüchtigten Hängefolter ("Ballanco") ausgesetzt und später von BKA-Beamten verhört. Zuvor war eines der Folteropfer vom BKA-Partnerdienst krankenhausreif geschlagen worden und musste aus der Folterhaft in ärztliche Behandlung. Obwohl die Folterpraktiken der Wiesbadener BKA-Zentrale im Dezember 2002 schriftlich gemeldet wurden, unterblieb die Strafverfolgung. Selbst eine persönliche Unterrichtung des BKA-Präsidenten Jörg Ziercke im August 2004 führte zu keinerlei feststellbaren Maßnahmen des Generalbundesanwalts Kay Nehm. Nehm untersteht der Justizministerin Brigitte Zypries; die politische Aufsicht über das BKA hatte zum Tatzeitpunkt der deutsche Innenminister Schily inne. In die Verantwortung der Vorgängerregierung fällt auch die Hinnahme eines Menschenraubs, bei dem die Täter am 17. Februar 2003 den Flughafen im deutschen Ramstein als Operationsbasis benutzten. Die von german-foreign-policy.com recherchierten Umstände widerlegen sämtliche Schutzbehauptungen der deutschen Behörden. mehr...
 
Dr. Alexandra Nogawa - Zum Gedenken an die Opfer der Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember 2004
Am 26. Dezember 2004 fand um 07.59 Uhr lokaler Zeit vor Sumatra, nördlich der Simeulue Insel, im Indischen Ozean, ein starkes Erdbeben statt, das einen Tsunami auslöste. Tsunami ist das japanische Wort für eine riesige Welle, die durch ein Erdbeben ausgelöst wird. Die Welle erreichte nicht nur Sumatra und die Andamanen und Nikobaren, sondern traf mit voller Wucht auch Thailand, Sri Lanka sowie Indien. Auch in Bangladesh, Somalia, selbst in Südafrika, waren noch Todesopfer zu beklagen. Für die Stärke des Erdbebens wurden verschiedene Werte angegeben, sie rangierten von der Magnitude 8,6 bis 9,3 auf der Richterskala. Das Erdbeben war so stark, dass die tektonischen Platten mehrere Meter verschoben wurden. Ebenfalls wurde ein Grabenbruch von bisher unbekannten Ausmassen, nämlich 400 x 100 km, im Meer registriert. Weitaus mehr Tod und Verwüstung als das Erdbeben brachte die nachfolgende Flutwelle (Tsunami). mehr...
 
Doris Auerbach - Wie wir hintergangen werden
Die geheimen Gefängnisse sowie die damit in Zusammenhang stehenden geheimen CIA-Flüge, welche die sich stets als Wertegemeinschaft zelebrierende EU schwer belasten, sind noch immer Gegenstand breiter Diskussionen in der Tagespresse. Was dort jedoch bislang nicht veröffentlicht wurde, ist eine Mitteilung von Réseau Voltaire vom 13. Dezember, deren Inhalt gewissermassen einem Schuldeingeständnis der EU-Kommission in Brüssel gleichkommt 1. Aus dieser geht hervor, dass die EU die Einrichtung der geheimen Gefängnisse der CIA schon von Januar 2003 an schriftlich autorisiert hat. Nach deren "Entdeckung" hatten die europäischen Regierungen vermehrte Forderungen nach Erklärungen dafür gestellt, dass solche auf ihren eigenen Territorien errichtet worden waren. Sie gaben sich aber dann seltsamerweise mit den ausweichenden Erklärungen von Condoleezza Rice zufrieden. Die Aussenministerin hat ihnen nämlich ein kompromittierendes Dokument vorgelegt: Die Originalurkunde zu der von der Abteilung Justiz und innere Angelegenheiten des europäischen Ministerrats und Vertretern des US-Justizministeriums am 22. Januar 2003 gemeinsam in Athen abgehaltenen Sitzung. mehr...
 
Westentaschen-Napoleon Gerhard Schröder
Gerhard Schröder ist mal wieder in aller Munde. Mit seiner Gas-Prom-Geschichte hat er sich geoutet. Dass er ein Flachland-Hallodri ist, war bekannt. Er konnte aber auch als gelernter Staatsschauspieler den Staatsmann geben. Mit oberwichtiger Miene. Wenn er Ehrenformationen abschritt hatte man den Eindruck, er sei 190 cm - oder größer. Mindestens. Keiner seiner Staats-chef-Kollegen schritt so majestätisch wie er. Steht man neben ihm, ist man erstaunt. Nicht immer ist ein Hocker zur Stelle. Er ist wahrscheinlich noch nicht einmal 170. Aber Napoleon war be-kanntlich auch nicht größer. Inzwischen nicht die einzige Parallele zwischen den beiden Helden. mehr...
 
Die persische Tragödie - Teil 1 - Mossadeghs Kampf um Souveränität - von Muriel Mirak-Weißbach
 
Das neue Ding in den USA: Zweifel an den offiziellen 9/11-Darstellungen - Ralf Wurzbacher - Unter Beton
 
Fairplay auf türkisch - von Patrick Freudiger, Stadtrat Langenthal
 
Schädliche Zentralisierung - Von Patrick Freudiger, Stadtrat Langenthal, Vizepräsident Junge SVP
 
Sofern sie noch leben ?
 
Strafanzeige gegen Bundesregierung und Beamte - von Armin Fiand
 
Kompletter Redetext von Harold Pinter - Nobelpreisträger
 
Die Schweiz und Europa
 
Wer ist "Sam", der deutsche Foltergesandte?
 
Ausverkauf der Grundversorgung - abhängig von Grosskonzernen? - P. Aebersold, Zürich
 
Patente statt Bomben - WEM GEHÖRT DEINE SAAT? - von Andreas Bauer
 
Notizen
 
Brüssel billigt Beihilfen für Verunreinigungen mit Genpflanzen
 
British security contractors kill Iraqi civilians
 
Zu den Anschlägen in Amman
 
Nicht nur die Bauern trifft es - von Prof. Dr. Ruedi Müller-Wenk vom Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen, am 9. 11. 2005 in der Wiler Zeitung erschienen
 
Doris Auerbach - Offener Brief an Bundesrätin Micheline Calmy-Rey vom 24. 11. 2005
 
Kommentare der Woche
 
Peter John Meiklem - Totgeschwiegene Wahrheiten
 
Woran Bildungspolitik wirklich krankt - von Patrick Freudiger, Stadtrat Langenthal
 
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