Notizen
d.a. Die Nutzbarmachung von allem und jedem zwecks Profitmaximierung wird auf sämtlichen Gebieten angestrebt. Dazu gehört eines der kostbarsten Güter der Völker, das Wasser, das überall vermehrt im Visier der Konzerne steht. So auch die kommunale Wasserversorgung in Neu-Delhi, deren Privatisierung auf Grund von Vereinbarungen zwischen dem staatlichen Wasserversorger DJB und der Weltbank mittels eines Kredits von über 150 Millionen US-$ bewerkstelligt werden sollte. Da in Indien seit Mitte Oktober ein neues Gesetz gilt, das der Bevölkerung das Recht auf Einsichtnahme in Planungen verleiht, kam dieses Vorhaben glücklicherweise ans Licht. Die Massenproteste mündeten in der Gründung der ?Right to Water Campaign? (RWC) - Kampagne für das Recht auf Wasser. Käme das Projekt durch, würde das Wasser für die Einwohner der indischen Hauptstadt entsprechend teurer. Die indische NRO ?Parivartan? schätzt, dass mit einer fünffachen Erhöhung zu rechnen wäre. Lohnen würde sich eine Privatisierung allein für die beauftragten Unternehmen. Schon die veranschlagten Managementkosten von 24.000 $ je angeheuertem Experten würden sich zu über 25 Millionen Dollar im Jahr addieren. mehr...
 
Brüssel billigt Beihilfen für Verunreinigungen mit Genpflanzen
Für den Ausgleich von Verlusten wegen Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in landwirtschaftlichen Produkten hat die EU-Kommission erstmals Beihilfen genehmigt. mehr...
 
British security contractors kill Iraqi civilians
In a calculated effort to crush the growing resistance, the occupation forces in Iraq are attacking innocent civilians everyday but we are not given the dimensions or brutality of the atrocities being carried out thanks to the biased coverage provided by major press and broadcast outlets that purport to disseminate "the news." Unfortunately worldwide media failed to give the "trophy" video showing security guards in Baghdad randomly shooting Iraqi civilians, the attention needed in the wake of numerous abuse scandals involving the U.S. brutal actions in Iraq. Two investigations have been launched after the video was posted on www.aegisIraq.co.uk, the Sunday Telegraph revealed. But the video has been removed. mehr...
 
Zu den Anschlägen in Amman
d.a. Die diesbezüglichen Informationen sind, wie dies bei solchen Vorfällen häufig der Fall ist, widersprüchlich. So berichtete die BBC am 18.11.05, dass eine Meldung, von der behauptet wurde, dass sie von dem irakischen Anführer von Al Kaida, Abu Mussab al-Sarkawi [Abu Musab al-Zarqawi] stamme, darlege, dass die Bomben nicht dazu beabsichtigt gewesen seien, eine muslimische Hochzeitsfeier zu treffen, sondern eine Gruppe von Agenten des amerikanischen und israelischen Geheimdiensts. Die Jordanier wurden vor weiteren Anschlägen gewarnt, so dass sie es vermeiden sollten, sich in der Nähe von grossen Hotels, militärischen Einrichtungen, welche die US-Soldaten benutzten, sowie von den Botschaftsgebäuden derjenigen Länder, die sich am Irakkrieg beteiligten, aufzuhalten. Gleichzeitig wurde Jordaniens König Abdullah mit dem Tod bedroht. Für die Anschläge auf die Hotels Days Inn, Radisson SAS und Grand Hyatt hatte Al Kaida schon zuvor die Verantwortung übernommen. Zu den Selbstmordattentätern gehört eine angeblich vierte Attentäterin, der es nicht gelungen war, sich in die Luft zu sprengen, Sajida Mubarak Atrous al-Rishawi, die am Fernsehen auftrat und ein anscheinendes Geständnis ablegte, in dem sie sich zur Beteiligung an den Anschlägen bekannte. mehr...
 
Nicht nur die Bauern trifft es - von Prof. Dr. Ruedi Müller-Wenk vom Institut für Wirtschaft und Ökologie der Universität St. Gallen, am 9. 11. 2005 in der Wiler Zeitung erschienen
Der derzeitige Bundesrat möchte die schweizerische Landwirtschaft auf dem Verhandlungstisch der WTO preisgeben, um den Interessen mächtigerer Wirtschaftszweige zu dienen. Scheinbar geht es «nur» um 60 000 Bauern. Aber der Schein trügt, denn die Landwirtschaft ist entgegen der Meinung der Ökonomen nicht irgendein Wirtschaftszweig wie die Textilindustrie oder die Schuhindustrie: Landwirtschaft findet nicht in Fabrikhallen statt, sondern im Freien und prägt damit das Gesicht unserer Landschaft. Wenn weitere zwanzigtausend oder noch mehr Bauern zum Aufgeben gezwungen werden sollen, lässt sich die bisher noch weitgehend flächendeckende Bewirtschaftung nicht mehr aufrechterhalten. Anstelle von offenem Land wird sich dann die unserem Klima entsprechende natürliche Vegetation einstellen, nämlich Laubwald im Mittelland und Jura, sowie Nadelwald in Voralpen und Alpen bis hinauf zur alpinen Waldgrenze. Wie der kürzlich vom Bund publizierte Waldbericht nachweist, hat dieser Verwaldungsprozess schon eingesetzt. mehr...
 
Doris Auerbach - Offener Brief an Bundesrätin Micheline Calmy-Rey vom 24. 11. 2005
 
Kommentare der Woche
 
Peter John Meiklem - Totgeschwiegene Wahrheiten
 
Woran Bildungspolitik wirklich krankt - von Patrick Freudiger, Stadtrat Langenthal
 
Neuenkirch, 10. November 2005 - Eigene Grabfelder für Moslems
 
Deutschland sagt wo es langgeht... - erschienen in "German Foreign Policy"
 
Existiert die Schweiz seit 150-, 200-, 1000 Jahren oder bald nicht mehr? Teil 3 (Schluss) - von Werner Müller
 
Klaus Pedersen - Freie Saat statt toter Ernte
 
Dr. Alexandra Nogawa - Warum braucht es ein Moratorium für eine gentechfreie Landwirtschaft
 
VOGELGRIPPE - Rumsfeld erklärt sich in Vogelgrippe-Fragen für befangen
 
Wann erfolgte je der Anbau von Getreide und anderen Pflanzen, ohne dass man gleichzeitig den Ertrag neuen Saatguts beabsichtigte?
 
Deutsche bauen für Briten im Irak
 
Zum UNO-Bericht über eine Verstrickung Syriens in den Anschlag auf den früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri
 
Agrarsektor
 
Überwachung
 
Türkei
 
Kohäsisonsbeitrag
 
Die Saat der Zerstörung Geopolitik mit genetisch veränderten Nahrungsmitteln - von F. William Engdahl
 
Innere Sicherheit ist Aufgabe der Kantone - Von Nationalrat Ulrich Schlüer, Flaach ZH
 
Roman Tschupp - Die drei Institutionen hinter der EU
 
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